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Training für Zwergrassen – eine Rarität
Kurz nach Gründung der Hundeschule wurde ich vor das Problem gestellt, dass Welpen von Kleinrassen auch zum Training kamen und leider oft keine Spielgefährten fanden. Man kann nun mal einen 12 Wochen alten Labrador- oder Berner Sennenhund – nicht mit einem Zwergdackel, oder Chihuahua spielen lassen. Auch ein Jack-Russel, obwohl in Grö0e und Alter gleich, ist dafür nur bedingt geeignet. Temperament und / oder Größe sind zu unterschiedlich und würden bei beiden Teilnehmern keine positiven Erfahrungen zurück lassen.
Ein Welpe darf keinesfalls immer nur der Stärkere sein. Er darf aber auch
nicht ständig von den Spielgefährten „untergebuttert“ werden. Das Eine ist genau so schädlich, wie das Andere.
Wer immer als der Sieger hervor geht, wird schnell zum „Macho“ und dadurch ungerecht. Außerdem kann er nicht lernen, dass es im Leben manchmal besser ist sich zurückzuhalten, denn der Andere könnte ja evtl. doch mal stärker sein!
Im umgekehrten Fall – nämlich immer Angst und Schmerz beim Spiel zu erleiden – weckt mit der Zeit negative Gefühle für Artgenossen.
Da kam mir eine Freundin aus Schultagen zu Hilfe. Sie hatte früher einen Yorki, der seinem Frauchen oft auf der Nase herum tanzte.
Bingo – das war ein super Treffer. Diese Frau ist genau richtig für die „Zwergerl-Stunde“. Warum ????
Sie weiß, dass auch ein Kleinhund erzogen werden muss – und sie hat andererseits Verständnis für so manchen Besitzer, der seinem kleinen Liebling einfach viel mehr durchgehen lassen möchte, als für diesen gut ist.
Schon war die „Zwerghunde-Stunde“ geboren. Sie findet (im Sommer) enorm Zuspruch. Nur im Winter haben diese kleinen Hunde mit Kälte und Schnee so ihre Probleme, da bleiben die Meisten lieber zu Hause -- oder sollte es an den Zweibeinern liegen???
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